Turnverein Laufenburg e.V.



Warning: Undefined variable $format in /home/www/public_html/templates/tv-laufenburg_j3x/index.php on line 70
Dienstag, 06. Dezember 2022
Verein
Angebote
Information

Die Leichtathleten der LG Hohenfels genießen den Wettkampf im Waldstadion

Aus dem SÜDKURIER, von Rolf Sprenger

Noah Geiselhardt LaufwettbewerbMarcel

Das Vereinsjahr der LG Hohenfels hat mit den Vereinsmeisterschaften im Laufenburger Waldstadion einen versöhnlichen Abschluss gefunden. Die angekündigten Regenfälle blieben aus, so konnten sich 115 Athleten auf ihre Leistungen konzentrieren. Für einen Moment den Gedanken an das Virus vergessen, der das Jahr so schwierig gemacht hatte. Kaum Training, geschweige denn Wettkämpfe, waren seit dem Frühjahr möglich gewesen. Man merkte den Sportlern an, dass es jetzt wieder losgehen kann. Von sieben bis 70 Jahren reichte die Altersspanne der Wettkämpfer. Jeder wollte sich in seiner Disziplin nochmals beweisen.

Marcel Schmidt, Abteilungsleiter des TV Laufenburg, der die Meisterschaften mitorganisiert hatte, zeigte sich zufrieden: „Es ist schön, dass ein Stück Normalität zurückgekehrt ist. Durch die Corona-Regelungen waren wir sehr stark betroffen. Wir konnten nur in Kleinstgruppen mit maximal fünf Sportler trainieren. Qualifikationswettkämpfe für die Badischen und Süddeutschen Meisterschaften sind ausgefallen. Erst seit Juli sind wir wieder langsam in den Wettkampfmodus zurückgekehrt.“

Auch bei der Organisation der Meisterschaften spielte das Virus eine große Rolle. Ein Hygienekonzept musste ausgearbeitet und umgesetzt werden. Der Zustand der Wettkampfstätte bereitete Schmidt ebenfalls Sorgen: „Das Waldstadion ist ein tolles Stadion für die Fußballer, aber für die Athleten teilweise eine Herausforderung. Die Laufbahn müsste dringend saniert werden und der Diskuskäfig ist mit seinen vier Meter hohen Netzen nicht mehr zeitgemäß.

Besonders die jungen Athleten ließen sich davon nicht stören. Die Laufdisziplinen waren stark umkämpft und trotzdem merkte man, dass in der Gemeinschaft eine hohe Kameradschaft vorherrscht. „Das ist in jedem Jahr das Schöne an den Vereinsmeisterschaften. Es läuft dabei immer eher harmonisch und entspannt ab“, hob Marcel Schmidt hervor.

Zu den Bildern:

Bild Mitte: Hart umkämpft waren die Laufwettbewerbe. Bei den jüngsten Athletinnen wurde beim Start zur Stadionrunde bereits um jeden Meter gekämpft. | Bild: Rolf SprengerRolf Sprenger

Bild rechts: Marcel Schmidt, der Abteilungsleiter der LG Hohenfels, war glücklich, dass die Vereinsmeisterschaften trotz der Corona-Pandemie stattfinden konnten. | Bild: Rolf Sprenger

Bild links: Bei den Vereinsmeisterschaften der LG Hohenfels traten die U12 zum 50-Meter-Sprint an (von rechts): Kiran Kölble, Noah Geiselhardt (erster Platz im Dreikampf U12), Kuno Fühner (zweiter Platz im Dreikampf U12), Sebastian Ille und Timo Wölk. | Bild: Reinhard Herbrig


 

Aline Schmidt Badische Vizemeisterin im DiskuswurfAline Schmidt klein 2

 

 

Bei den badischen Meisterschaften der Leichtathleten am 3. Oktober in Lörrach  wurde Aline Schmidt  in der Klasse U16 badische Vizemeisterin im Diskuswurf. Die Athleten hatten im Grüttparkstadion bei dem nass-kalten Wetter schwierige Bedingungen für Ihre Wettbewerbe.

Vom TV Laufenburg erfüllte Aline Schmidt (W15) in drei Disziplinen die badische Norm. Im Diskuswurf konnte Aline mit 24,10 m den zweiten Platz in einem spannenden Wettbewerb erreichen. Die Konkurrentinnen lagen eng beieinander und hatten alle mit dem nassen Diskusring zu kämpfen. Der Wettbewerb wurde erst im letzten Durchgang entschieden. Dann freute sich die Laufenburger Athletin und konnte als Vizemeisterin zur Siegerehrung.

Beim Kugelstoßen konnte Aline Schmidt mit 9,32m den 5. Platz erreichen. Außerdem wurde sie 7. über 80m Hürde (13,96sec) in einem stark besetzen Teilnehmerfeld. Andrea Lettau

 

Aline Schmidt im Bild links) ist stolze Badische Vizemeisterin


 

Dankbare Erinnerungen an das verstorbene Ehrenmitglied Werner Weber

Weber Werner
Am 26. Juni 2020 verstarb unser Ehrenmitglied Werner Weber im Alter von 95 Jahren. Werner Weber war 1939  in den Verein eingetreten. Von 1952 bis 1965 engagierte er sich als Schülerturnwart und Zeugwart. Von 1965 bis 1967 war er  1. Vorsitzender und von 1967 bis 1969  2. Vorsitzender.  Anlässlich des  75jährigen Vereinsjubiläums wurde Werner Weber  1973 zum Ehrenmitglied ernannt. Nachdem er nach Egg zog, war er nicht mehr im Verein aktiv tätig. Der TV Laufenburg wird sich immer dankbar an ihn erinnern.

Hans-Eugen Tritschler, erfolgreicher Turner und später mehrere Jahre 1. Vorsitzender, zeigt in seinen Erinnerungen die Einsatzfreude und die besonderen Eigenschaften von Werner Weber auf, die für die jungen Turner und den Verein Vorbildfunktion hatten.

Hans-Eugen schreibt: Als ich so ungefähr anno 1964, gerade dem Kinderturnen entwachsen, zu den Jugendlichen wechselte, war Herr Weber aus meiner Sicht der beste Turner im Verein und vielleicht sogar der Welt. Unter seiner Anleitung hatten wir schon als Kinder Turnhallenluft außerhalb der Schule geschnuppert und durften dann, damals eine Gruppe von etwa zehn Jugendlichen, auch unter seiner Leitung alles in der Turnhalle Rhina erkunden, was dort so herumstand.

Klar, ein Steckreck war da, ein Trumm  von Barren, ein abgewetztes altes Pferd zum drüberspringen (später für uns dann auch mit anschraubbaren Pauschen). Ringe zum pendeln und schwingen und natürlich auch zum richtig daran turnen; ein Sammelsurium an unterschiedlichsten Bodenturnmatten, später auch mit einem roten Läufer zum darüberrollen. Und dann gab es den Rundlauf, ein zentral an der Decke drehbar aufgehängtes Geschirr mit vier an Seilen befestigte viersprossige Strickleitern. Das war oft DIE Belohnung zum Schluss der Turnstunde nach dem Aufräumen! Wer konnte den oder die jeweils vor einem Laufende(n) ein- oder sogar überholen, wem gelang es eine oder mehrere Runden ohne Bodenkontakt zu fliegen?
Und Werner Weber war dann derjenige, der einem manchmal den noch fehlenden eigenen Drive mitgab. Oder das Federsprungbrett: Mit diesem Stahlmonstrum ließ sich selbst das auf höchste Stufe eingestellte Sprungpferd locker überspringen … und zwar auch, ohne das Pferd zu berühren, denn hinter dem Pferd stand Werner Weber und fing uns sicher auf.

Etwas älter geworden durften wir dann auch zu den Großen in die abendliche Turnstunde, wo dann Werner Weber von der Respektsperson zum Freund wurde. Wir begriffen, dass er neben seinem ganz praktischen Einsatz auch zusammen mit  ein  paar  anderen  die  Leitung des ganzen Vereines besorgte. Er verstand es, uns klar zu machen, dass es auch diesen Einsatz brauchte, um den Verein am Laufen zu halten. So zog er uns nach und nach auch in verantwortliche Positionen nach. Erst Helferin oder Helfer in den Übungsstunden der Kleinen, später auch selbst als Übungsleiter oder Übungsleiterin und alles das mündete später für einige unserer Gruppe dann auch in Leitungsfunktionen des Vereinsvorstandes.

Durch seinen Wegzug aus Laufenburg und natürlich auch durch eigene Wege habe ich Werner etwas aus den Augen verloren. Aber die gelegentlichen kurzen Treffen am Rande von Vereinsveranstaltungen waren immer sehr vergnüglich. - Nun  hat  mir  die  Meldung von seinem Tod Werner wieder in Erinnerung gebracht und … ich erinnere mich gerne an ihn!


 

Vorstand informiert über die aktuelle Lage durch Corona

Corona bedingt sind wir noch sehr weit von einem Normalbetrieb entfernt. Trotzdem freut es uns euch mitteilen zu können, dass einiges seit dem totalen Lockdown wieder möglich ist.
Die Abteilung Leichtathletik hat den Trainingsbetrieb als erstes wieder aufgenommen. Dies war durch die Lockerungen und das Training im Freien sehr gut möglich. Dennoch müssen auch hier die aktuellen Vorschriften und Hygienestandards eingehalten werden.
Hubert Holler beendet seinen vor dem Corona Lockdown begonnenen Aroha Kurs ebenfalls im Waldstadion.
Und voraussichtlich im Juli startet Franz Butz wieder mit dem Lauftreff.

Leider sieht es für alle, die auf die Hallen in Laufenburg angewiesen sind nicht besonders gut aus. Die Stadt bzw. der Gemeinderat/Stadtrat hat in der letzten Sitzung beschlossen, dass alle Hallen bis mindestens zu den Sommerferien geschlossen bleiben. Dies finden wir sehr schade, können aber die Entscheidung durchaus nachvollziehen.
Eine einzige Ausnahme gibt es und die betrifft Traudel Glökler und Ihre RSG Kader Mädels. Diese dürfen ab sofort in der Halle in Rhina unter den strengen Hygienevorschriften trainieren. Hier gilt ein großes Lob an Traudel Glökler auszusprechen. Sie hat mit großem Einsatz und viel Überzeugungsarbeit, auch mit der Unterstützung des Vorstandes, darum gekämpft mit den Kader Mädels wieder in die Halle zu dürfen.

Alle Aktivitäten, die der TV Laufenburg momentan anbieten kann und darf sind mit einem relativ großen Aufwand für die Übungsleiter und Verantwortlichen verbunden. Auch hierfür möchten wir uns nochmal ganz herzlich bedanken.

Ohne Hygienekonzept und penible Aufzeichnungen der Kurs- und Trainingsteilnehmer geht nix! Daher hat der Vorstand ein allgemein gültiges Hygienekonzept erarbeitet, das abteilungsübergreifend gültig ist aber nicht ein abteilungsspezifisches Hygienekonzept ersetzt. Ihr findet es im Anhang dieses Schreibens. Solltet ihr Fragen dazu haben meldet Euch doch einfach beim Vorstand.

In den nächsten Tagen wird sich der Vorstand zu einer Sitzung treffen und in absehbarer Zeit werden wir dann auch wieder eine Turnratsitzung einberufen. Wir werden euch den Termin rechtzeitig bekannt geben. Wir hoffen, dass wir spätestens nach den Sommerferien wieder mit dem Regelbetrieb beginnen können. Bis dahin bleibt gesund!

Liebe Grüße - Euer Vorstand Carolin, Armin und Miriam


 

Endlich wieder Training nach der Corona-Zwangspause 

Training 3

Nach Desinfektion und Einweisung der Kleingruppen durch die Trainer, konnte am Montag, 18.Mai 2020 das Training für die Leichtathleten U18 + U16 wieder beginnen. Als erste und bisher auch einzige Abteilung des TV Laufenburg haben die Leichtathleten wieder im Waldstadion trainiert. Da es nur in Kleingruppen (maximal vier Athleten pro Trainer) erlaubt ist zu trainieren und unsere Trainierkapazitäten begrenzt sind, haben wir uns entschieden mit den Altersgruppen U18 und U16 das Training zu beginnen. Die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erfordern einiges an Disziplin und sind unseres Erachtens nur mit den älteren Athleten umsetzbar. Wir hoffen, dass weitere Lockerungen des Gesetzgebers bald wieder allen Abteilungen des TV Laufenburg den Trainings- und Kursbetrieb ermöglichen. Vorstand und  Abteilungsleitung