Turnverein 1898 Laufenburg-Rhina e.V.


Mittwoch, 12. Dezember 2018
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Schindler Badischer Meister im Speerwurf – Jason Kelz Vizemeister

Schindler2bJason Hoch2

 Bei den Hallenmeisterschaften in Mannheim wurde Roman Schindler (M 15) vom TV Laufenburg mit einer herausragenden Wurfserie Badischer Meister im Speerwurf. Mit einer Weite von 50,67 Meter distanzierte er die Konkurrenz um über vier Meter. Die LG Hohenfels war mit fünf Athleten am Start, drei von ihnen waren vom TV Laufenburg. Jason Kelz (M14) ging in zwei Disziplinen an den Start. Im Speerwurf wurde er mit 33,15 Meter Vizemeister in Baden. Im Hochsprung ging es bei den Platzierungen auf dem Siegerpodest sehr eng zu. Platz 3 bis 6 hatten als letzte übersprungene Höhe alle die 1,55 Meter. Lediglich die Anzahl der Fehlversuche im Wettkampf ergaben für Jason am Ende den 5. Platz. Als dritte im Bunde qualifizierte sich Wiebke Herzog (W15) für diese Hallenmeisterschaften. Sie erreichte im Weitsprung mit 4,56 Meter den 5. Rang. Im Sprint über 60m konnte sie mit einem tollen Vorlauf in 8,45 Sekunden in das A-Finale einziehen. Dieses beendete sie mit dem 6. Platz. Zu den Bildern: Links Ramon Schindler, in der Mitte Ramon Schindler auf dem Siegertreppchen und rechts Jason Kelz.

 


Sechs Siege beim Schüler-Hallensportfest

Hallensportfest2Beim diesjährigen Leichtathletik Hallensportfest der LG Hohenfels in Tiengen nahmen 29 Kinder vom TV Laufenburg teil. In einem abwechslungsreichen Vierkampf konnten die Schüler und Schülerinnen im Alter von sechs  bis  elf Jahren ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Die Disziplinen waren Hindernissprint, Heuler-Weitwurf, HochWeit-Sprung und ein Ausdauerlauf, bei dem Hindernisse überquert und unterlaufen werden mussten. Die Kinder vom TV Laufenburg waren beim Wettstreit sehr erfolgreich und konnten 12 Platzierungen auf dem Siegerpodest erreichen. Davon standen sie auch sechs  Mal als Sieger ganz oben auf dem Podest.

Der schnellste Sprint des Tages gelang Liz Sucular (W11) und der weiteste Wurf mit dem Heuler Max Lettau (M11). Im HochWeit-Sprung überragte Laqees Khawaja (M11) mit einer übersprungenen Höhe von 1,25m.
1.Platz: Marlon Tröndle (M7), Ben Gallmann (M8), Noah Schuster (M9), Laqees Khawaja (M11), Amelie Schmidt (W10), Emma Geiselhardt (W11)
2.Platz: Noah Geiselhardt (M9), Liz Sucular (W11), Loreen Tuzzolino (W9)
3.Platz: Yannick Berger (M9), Max Lettau (M11), Sarah Szczyrbrowski (W10)


Nachwuchsgymnastinnen erfolgreich beim „Schneeflöckchen-Pokal“ Neuluheim 2017 3

Kurz vor Weihnachten fand in Neulußheim zum zweiten Mal ein RSG-Freundschaftsturnier, der „Schneeflöckchen-Pokal“ für alle Altersklassen und Kategorien statt, an welchem sich Teilnehmerinnen von Vereinen aus Baden, der Pfalz und Hessen sowie aus Bochum beteiligten. Der TV Laufenburg fuhr mit sieben Gymnastinnen und ohne große Ambitionen auf vordere Platzierungen zu diesem Wettkampf. Zum Einen hat  der Ausrichter alleine schon sehr viele gute Mädchen in seinen Reihen und man wusste nicht, was die übrigen teilnehmenden Vereine noch an Gymnastinnen aufgeboten hatten. Zum Anderen turnten die TVL-Mädels bewusst ihre für die kommende Wettkampfsaison neu choreographierten Übungen, um diese unter  Wettkampf-bedingungen zu testen, was immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist.

Daher war die Nervosität besonders vor der Präsentationen der Übungen mit den Handgeräten bei den meisten doch recht groß. Turnten sich alle Laufenburgerinnen mit ihren neu umgestellten Übungen ohne Handgerät in ihren Kategorien unter die besten zwei bis fünf Besten, musste bei den Handgerätübungen doch den einen oder anderen noch nicht so korrekt und sattelfest sitzenden Schwierigkeits- sowie Risiko-Elementen Tribut gezollt werden. So z.B. Angelika Melnikov, die bis zur Hälfte eine super Ballübung präsentierte, dann jedoch zwei große Gerätverluste hatte und somit einen sicheren Podestplatz vergab und auf dem undankbaren 4. Rang landete. Viel kniffliger ging es in den beiden Leistungskategorien von Alina Michel und Leonie Schmidt zu, die das Pech haben, in den beiden sowohl quantitativ sowie qualitativ leistungsstärksten Jahrgängen zu turnen, wo bereits kleinste Unsicherheiten gleich schon über mehrere Plätze entscheiden. Die erreichten Ränge 5 von Alina und 7 von Leonie waren daher ebenfalls eine sehr gute „Ausbeute“.

Mit Edelin Schmidt und Michaela Fosler konnten zwei TVL-Gymnastinnen in ihren Kategorien jeweils den 2. Platz erturnen und – wie im vergangenen Jahr – einen weiteren Pokal mit nach Hause nehmen. Ebenfalls für ihren derzeitigen Trainingsstand sehr gute Leistungen brachten Gabriela Zorlú Iglesias und Phénicia Ribeaud, die bei den neunjährigen mit den Rängen 4 und 5 nur knapp das Treppchen verpassten. So verlief trotz allem dieser sehr schön ausgerichtete Wettkampf mit über 120 Teilnehmern auch für den TV Laufenburg wider Erwarten erfolgreich, denn mit den erzielten Ergebnissen wurde so seitens der Trainerinnen zuvor nicht gerechnet. Traudel Glökler
Im Bild die erfolgreichen Laufenburger Gymnastinnen (von links):
Michaela Fosler, Phénicia Ribeaud,  Gabriela Zorlú Iglesias, Angelika Melnikov, Edelin Schmidt, Alina Michel und Leonie Schmidt 


Was ist RSG und wie gestaltet sich das Training dieses Wettkampf- und Leistungssports? 

RSG CollageDie RSG ist eine der weiblichsten Sportarten überhaupt und bewegt sich ausschließlich im Wettkampf- und Leistungssportbereich, während die allgemeine Gymnastik dem Breitensportbereich zuzurechnen ist.
Schon aus diesem Grund stellt das RSG-Training bereits in sehr jungen Jahren jede Menge Anforderungen an die sie betreibenden Sportlerinnen/Talente. Es ist von Anfang an zeitaufwendig und steigert sich  bis zu fünf Trainingseinheiten (je drei bis fünf Stunden) in der Woche bei Kadermitgliedern und Gymnastinnen, die sich im LK(=Leistungsklasse)-Bereich bis Bundesebene entwickeln wollen.

Entgegen landläufiger Meinung nimmt das Beweglichkeitstraining einen zeitlich sehr geringen Umfang ein. Sehr viel wichtiger sind Stabilisierungs- und Kräftigungsübungen sowie Sprungkraft, das Trainieren von koordinativen und motorischen Fähigkeiten und vor allem das Erlernen korrekter Bewegungsabläufe, was im Übrigen schon beim richtigen Warmlaufen beginnt. Den größten Zeitanteil des Trainings nimmt jedoch das Erarbeiten von Techniken in Anspruch. Hierzu zählen zum einen die Körpertechniken (Sprünge, Stände, Drehungen, Schritte, Hüpfer, Wellen und Spiralen) sowie Handgerätetechniken. Sind die jeweiligen Grundtechniken erlernt, wird das „Zusammenspiel“ von Körper- mit Handgerätetechnik trainiert, um daraus schlussendlich die jeweiligen Wettkampfübungen zu choreographieren. Dies sind in der Regel für alle die interessantesten Trainingssequenzen; gleichzeitig sind dabei die Kreativität sowohl der Trainerinnen, aber auch  der Gymnastinnen gefragt. Ebenso das permanente Denken auf mehreren Ebenen, was wiederum den schulischen Leistungen der Gymnastinnen meist zu Gute kommt. Die Ergänzung des RSG-Trainings durch regelmäßige Balletteinheiten ist wünschens- und erstrebenswert. Kein Verein, der landesweit  schon halbwegs mithalten möchte, kann auf einen Ballett-Unterricht verzichten. Eine Optimierung der Leistung ist nur möglich, wenn die Kinder gern, aber auch regelmäßig zum Training kommen. Die Atmosphäre in der Halle sollte trotz aller Disziplin und unzähligen Wiederholungen einzelner Übungsteile   angenehm sein, die Stimmung unter den Gymnastinnen freundschaftlich und fair. Die Älteren sollten für die  Jüngeren ein Vorbild und bereit sein, ihnen zu helfen. Eltern und Kinder müssen lernen, sich bestens zu organisieren, um das Training trotz Schule und Hausaufgaben gut zu meistern. Die Kinder werden schnell  sehr selbständig, sie wollen trainieren und wollen den Wettkampf – das gibt ihnen das nötige Selbstbewusstsein. Sie brauchen zur Optimierung der Leistung auch gemeinsame Lehrgänge und andere Unternehmungen wie Vorführungen und Feiern. Auch das Lernen und die Erfahrungen bei Begegnungen mit fremden Gymnastinnen sind sehr hilfreich. Wichtig für die weitere Optimierung der Leistung ist natürlich die Gesundheit, gerade im Wachstum; deshalb sind regelmäßige sportärztliche Untersuchungen Pflicht. Fach- und sachgerechte Ernährungsberatung für Kinder, Eltern und Trainerinnen sowie (gelegentliche) physiotherapeutische Betreuung,